Das Denken & das Handeln sind zwei Aspekte, die sich förderlich ergänzen können
Wenn sie jedoch im ungesunden Verhältnis zueinander sind, kann das negative Konsequenzen für unser Leben oder das von anderen haben. Wenn einer der Aspekte zu stark überbetont ist oder nahezu fehlt, kommt es entweder zu einer gärenden Passivität oder zu unkontrollierter Impulshaftigkeit. Dieser Impuls dient der Reflexion der eigenen Tendenzen und gibt Anregungen, um in eine gesunde Balance zu kommen.

Stark im Denken
Denken ist eine wichtige Qualität.
Es hilft uns, besonnen vorzugehen, reflektiert zu sein, Dinge zu analysieren.

Zu starke Ausprägung:
Eine zu starke Betonung des Denkens kann zu einer willenlosen Versenkung führen.
Ein Mensch bleibt dann im inneren Zwiegespräch verankert und ist unfähig, damit nach außen zu treten, es in eine Form zu bringen. Das äußert sich im Nicht-Handeln & Entscheidungsunfähigkeit.

Regulation:
Es geht nicht darum, gedankenlos zu werden.
Sondern, aktiver zu denken.
Die Qualität der Gedanken sollte verbessert werden.
Mut & Vitalität sollte gestärkt werden, die Dinge umzusetzen.

Stark im Handeln
Menschen, die stark im Handeln sind, kommen schnell in den Ausdruck und sind entschlossen, etwas zu tun. Sie tragen ein hohes energetisches Potential des Feuers in sich und haben eine enorme Startkraft, um Dinge umzusetzen.

Zu starke Ausprägung:
Eine zu starke Ausprägung führt zu impulsivem, unweisem und „gedankenlosem“ Handeln oder Affekthandlungen.

Regulation:
Um in eine gesunde Balance zu kommen, braucht es mehr inneren Raum, „dreimal durchatmen“, bevor man etwas in den Ausdruck bringt. Es gilt, das Denken zu klären und die Feuerenergie bewusst zu lenken.

 

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